Kuchen-Teige – Backen nach leckeren Rezepten
geschrieben von Michael Harnisch | Kategorie Backrezepte | am 16-09-2009
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Heute möchte ich insgesamt vier verschiedene Teigarten vorstellen. Der Kuchenteig bildet die Grundlage für die meisten Kuchenböden.
Der Mürbe- und Knetteig (für Springform und Kuchenblech)
Für Kleingebäck oder Tortenböden wird im Haushalt gern der Mürbeteig genommen. Der Teig ist unkompliziert, abwandlungsfähig und vielseitig kombinierbar mit Quark, Pudding, Obst und Streuseln.
Zutaten: 75 g Margarine, 75 g Zucker, 200 g Mehl, 1,5 Teelöffel Backpulver, 1 Prise Salz und 1 Ei
Alle Zutaten in eine Schüssel geben und rasch, aber gründlich durchkneten. Den Teig dann sofort kaltgestellt, mindestens 30 Minuten rasten lassen. Dann kann der Teig nach Vorschrift der Rezepte weiter verarbeitet werden. Der Mürbeteig muss stets im vorgeheizten Ofen gebacken werden.
Mürbeteigboden (Springform):
Der Backpulverteig – Rührteig
Der Backpulverteig ist rasch zubereitet und gelingt eigentlich immer, da die Verwendung von Backpulver besonders unkompliziert ist. Marmor-, Sand- , Napfkuchen u.a., gehören zur Familie der Rührkuchen. Es gibt viele Rezepte, die den Rührteig als Grundlage haben.
Marmorkuchen (in der Rührkuchenform):
Zutaten: 4-5 Eier, 300 g Margarine, 300 g Zucker, 300 g Mehl, Prise Salz, 1 Päckchen Backpulver und 3 Esslöffel Kakao für die Hälfte des Teiges
Margarine, Zucker und Salz schaumig rühren. Nach und nach die Eier zugeben. Erst wenn die Masse glatt ist, dass Mehl und das Backpulver darüber sieben (Backpulver vorher im Mehl unter rühren) und die Teigmasse weiter rühren.
Verwendet man eine elektrische Küchenmaschine, dann werden zunächst Eier und Zucker schaumig gerührt und erst dann werden die übrigen Zutaten hinzu gegeben.
Dann wird das Kakaopulver unter die Hälfte der Teigmenge gemischt.
Die helle Teigportion wird als erstes in die gefettete Kuchenform gegeben. Dann die dunkle Teigmenge obenauf geben und mit einer Gabel, von oben nach unten kreisend, beides miteinander mischen.
Backzeit: Elektroherd: 160-180° Celsius, 50-60 Minuten, Gasherd: Stufe 4, ca. 60 Minuten
Der Teig kann nach Belieben verändert werden, z.B. mit Schokolade, Nüssen, getrocknetem Obst.
Der Hefeteig
Der Hefeteig ist der urwüchsigste von allen Teigen. Das Triebmittel Hefe sorgt für einen angenehm kräftigen Geschmack und ist beliebt u.a. als Boden für köstliche Obstkuchen.
Teigherstellung:
Mehl in eine Schüssel sieben, eine Vertiefung eindrücken und auf dem Mehlrand Zucker, Margarine-Flöckchen und Gewürz verteilen. Die zerbröckelte Hefe, einen Teelöffel Zucker und etwas Milch (handwarm) in die Vertiefung geben und mit etwa 1/3 des Mehles verrühren, so dass ein kleiner, fester Teig entsteht. Ein wenig Mehl darüber stäuben, mit einem Küchentuch abdecken und an einen warmen Platz stellen.
Nach etwa 20 Minuten, das aufgegangene Hefestück mit allen übrigen Zutaten verkneten. Nochmals 60 Minuten gehen lasssen. Vor der Weiterverarbeitung noch mal kurz durchkneten und dann auf ein gefettetes Blech geben. Den ausgerollten Teig mit einer Gabel anstechen. Den Teig erst belegen, wenn er gut aufgegangen ist. Der Hefeteig verträgt keine Zugluft.
Der Biskuitboden:
Biskuit ist ein Gebäck, welches besonders zart und bekömmlich ist. Der Biskuitboden ist die bevorzugte Grundlage für Obst- und Cremekuchen, sei es aus der Form oder vom Blech.
Die Biskuitmasse ist fettfrei und deshalb auch für die Krankenkost geeignet.
Man sollte daran denken, dass die Biskuitmasse kein stehen verträgt. Sie muss zügig zubereitet und auch gebacken werden.
Zutaten: für zwei Biskuitböden, oder ein hoher Boden (zum halbieren)
4 Eier, 200 g Zucker, 200 g Mehl, 1 Päckchen Vanillezucker, 1 Prise Salz und 1 Päckchen Backpulver
Als erstes werden Zucker und Eigelb sehr schaumig gerührt. Salz, Vanillezucker, Mehl und Backpulver werden nach und nach zugegeben und verrührt. Zum Schluss wird das Eiweiß, als steifer Schnee unter gehoben.
Dann den Teig in die Form geben und goldgelb backen.









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